30 Schneemänner beim Roosemoondaachszuuch

ILLINGEN März 2019

„Es Gabi hat de Zuuch geschdellt, de allerscheenschde von der Welt“ – so hieß es vor einigen Jahren. Aber diese Aussage gilt eigentlich jedes Jahr. Same procedure as every year. Gabi Steuer, die Seele des TV Illingen, versierte Schatzmeisterin des Vereins, engagierte Aktive, rechte Hand des „Zuuchführers“ Armin. Auch Dr. Armin König, der Bürgermeister der Kerpengemeinde, hat turnerischen Wurzeln, allerdings nicht in der Metropole (Illingen), sondern in der Provinz (Hüttigweiler). Das TVI-Fußvolk sieht großzügig über diesen kleinen Schönheitsfehler hinweg, schart sich beim Roosemoondaachszuuch bereitwillig hinter seinem Frontmann Armin und seiner Frontfrau Gabi. Auf breiter Front sind die Narren des TV Illingen jedes Jahr dabei. Mit sichtlichem Spaß!
Fast 30 waren ‘s diesmal, „veboozt“ als Schneemänner. Sie kamen querbeet aus allen TVI-Abteilungen, deckten jedes Alter ab. Der jüngste Schneemann, zwei Jahre alt, hörte auf den Namen Yuna. Yuna war total begeistert, hielt tapfer durch.
Ein riesiger Schneemann marschierte – genauer: rollte – auch mit, ein echter Blickfang. Der Koloss wurde unter Anleitung von Familie Huppert aus Draht und Pappmaché gefertigt. Seine Größe wurde ihm zum Verhängnis: Eine Windböe hat ihn erwischt und umgehauen, mitsamt dem hinter ihm auf dem Bollerwagen mitgeführten Holzkohlengrill. Der Schaden wurde fachkundig behoben, das Grillen der Würstchen auf die Zieleinfahrt vor der Illipse verschoben.
„Wo habt ihr denn die tollen Kostüme her“, lautete eine oft gestellte Frage. Nadine Bauer wusste die Antwort: „Die haben wir ausgesprochen günstig ersteigert, bei eBay-Kleinanzeigen!“ (Bericht: W. Weber)


Hoher Besuch im Kindergarten

HIRZWEILER/WELSCHBACH Februar 2019

Bei den meisten Kindern rennt man offene Türen ein, wenn es ums Ringen und Raufen geht – das ist für sie ein Grundbedürfnis! In Wiesbach waren bei den diesjährigen Schulmeisterschaften im Ringen 328 Kids auf der Matte, darunter auch zahlreiche Mädchen. Ein Beispiel: Franziska Blaumeiser startete bei den Kleinen Wilden des TV Illingen. Franziska ist schnell, stark, kämpferisch – ihr Glück fand sie folgerichtig bei den Ringern des ASV Hüttigweiler. Sie behauptete sich mühelos gegen die Jungen, schaffte regelmäßig den Sprung aufs Siegertreppchen.
Es gibt eine Fülle von Spielen, die zur uralten Sportart Ringen hinführen. In ihnen wird der Körperkontakt geübt, wichtige Voraussetzung fürs Ringen und Raufen. Fast immer gelingt es, auch die Schüchternen, die Zurückhaltenden zum Mitmachen zu animieren. Oft bedarf es nur eines passenden Sparringspartners.
Als idealer Sparringspartner zeigte sich jüngst Michael Christ, der Vorsitzender des TV Illingen, bei seinem Besuch des katholischen Kindergartens Hirzweiler-Welschbach. Wenn es ihm beruflich möglich ist, kommt der TVI-Vorsitzende gerne vorbei und unterstützt seinen Vereinskameraden Wolfgang Weber bei seinen sportlichen Aktivitäten im Kindergarten. Die resultieren aus der Teilnahme des TVI am Projekt „Kindergarten Kids in Bewegung“, einer Initiative des Landessportverbands für das Saarland und des Saarländischen Bildungsministeriums. Pro Jahr wird eine begrenzte Anzahl von Kooperationen von Sportvereinen und Kindergärten gefördert. Die Aktion läuft  seit 2003. Mehr als hundertmal haben  Sportvereine und Kindergärten bisher das finanziell großzügig geförderte Angebot angenommen. Mit an Bord sind seit gut einem halben Jahr auch die Kita Hirzweiler-Welschbach und der TV Illingen. (Bericht: W. Weber)

1. Foto: Leonie bewegt sich vorsichtig um Max herum und über ihn hinweg, ihn nur leicht berührend
2. Foto: Michael Christ, der Vorsitzende des TV Illingen, besuchte die Kita und kämpfte mutig gegen Zoe und Leonie.


Ein Mal Sport pro Woche – für unsere Kids viel zu wenig - Auch zu Hause lässt sich viel machen

ILLINGEN Februar 2019

Das Projekt  „Kindergarten Kids in Bewegung“ ist eine Initiative des Landessportverbandes für das Saarland und des saarländischen Bildungsministeriums. Mit dabei sind seit einem halben Jahr auch der Katholische Kindergarten Hirzweiler-Welschbach und der TV Illingen.
Die Organisatoren des Projekts sind in permanentem Kontakt zu den Personen, die dieses Projekt vor Ort durchführen. Insbesondere werden drei Fortbildungslehrgänge pro Halbjahr angeboten. Beim letzten ging es um die Förderung der koordinativen, emotionalen und sozialen Fähigkeiten. Auch „Ringen & Raufen“ stand auf dem Programm und „Spiele für Kinder und deren (Groß-)Eltern“.
Was Ringen und Raufen anbelangt, rennt man bei den meisten Kids (Jungen und Mädchen!) offene Türen ein, denn Ringen und Raufen sind für sie ein Grundbedürfnis. In Wiesbach waren bei den diesjährigen Schulmeistershaften im Ringen 328 Kinder auf der Matte, Rekord. Fast alle waren Neulinge. Es gibt eine Fülle von Spielen, die zum Ringen hinführen. In ihnen wird der Körperkontakt geübt, wichtige Voraussetzung fürs Ringen und Raufen. „Aber“, betont Referentin Alexandra Wischnewski, „es muss allen klar gemacht werden: Fairness ist oberstes Gebot, die Gesundheit des Gegners geht über den eigenen Erfolg. Wer nicht mehr mag, sagt einfach STOP!“ Fast immer gelingt es, auch die Schüchternen, die Zurückhaltenden zum Mitmachen zu animieren. Oft bedarf es nur eines passenden Sparringspartners.
Alle sind sich einig: Einmal Sport pro Woche im Kindergarten oder im Verein ist viel zu wenig – tägliche Bewegung ist angesagt! Hier können Eltern und Großeltern zu Verbündeten werden. Auch zu Hause kann man auf einem Bein hüpfen, man kann balancieren, den Purzelbaum üben. Was spricht dagegen, wenn Papa oder Opa dem Nachwuchs zeigen, wie geworfen wird? Stöckchen, Tennisbälle, Tannenzapfen, Schneebälle – auch die waren jüngst eine Option. Es gibt so viele Möglichkeiten, sie müssen nur genutzt werden.
Untersuchungen haben gezeigt, dass in Deutschland nur noch etwa jeder vierte Junge und jedes sechste Mädchen das Bewegungspensum von einer Stunde täglich erreicht, das von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für die Erhaltung der körperlichen, seelischen und sozialen Gesundheit empfohlen wird. Das Defizit beruht auf einer massiven Veränderung unserer Freizeitgestaltung. Insbesondere die Großeltern unserer Kids gedenken mit Wehmut der vergangenen Zeit: früher Spielen und Toben im Freien, heute Fernseher, Computer, Spielekonsole, Handy. Umso wichtiger ist es, Kinder und Jugendliche immer wieder zu sportlichen Aktivitäten zu motivieren. Es gilt, die Kinder langfristig an den Sport zu binden.
Eine große Hilfe ist hier der Vereinssport. Dort lässt sich durch Spaß, durch Freude und durch das gemeinsame Erlebnis mit anderen Kindern Begeisterung für Bewegung wecken. (Bericht: W. Weber)

Spiele zum Lernen von Körperkontakt: “Hier kommst du nie mehr raus!”


Sport und Spiel im Kindergarten

ILLINGEN Januar 2019

Seit einem halben Jahr sind der TV Illingen und der Katholische Kindergarten Hirzweiler-Welschbach Partner im  Projekt  „Kindergarten Kids in Bewegung“.  Die Kids sind mit Feuereifer dabei, freuen sich auf die sportlichen Herausforderungen in ihrer Kita.
Lohnendes Ziel ist momentan der Erwerb des Minisportabzeichens.  Das MSA eröffnet Kindergartenkindern die Möglichkeit, auf spielerische Weise ihre Fitness unter Beweis zu stellen. Nicht das leistungsorientierte Absolvieren steht dabei im Vordergrund (wie beim „normalen“ Sportabzeichen), sondern das Absolvieren an sich. Der MSA-Parcours umfasst sieben Stationen zu den Themen Koordination und Kondition. Jedes Kind, das den Parcours erfolgreich durchlaufen hat, bekommt eine  Medaille und eine schmucke Urkunde. Es wird eifrig geübt. „Das Balancieren, das Winden durch Reifen, der Hindernisparcours, all das klappt bei den meisten ganz gut“, kommentiert Wolfgang Weber, der vom TVI abgestellte Übungsleiter. „Aber beim Zielscheibenwurf tun sich viele Kinder wahnsinnig schwer!“  Da ist es höchst beruhigend zu wissen, dass man auch mit null Treffern das MSA schaffen kann.
Nun fand an der Sportschule in Saarbrücken ein Fortbildungslehrgang statt, für KITA-Angestellte und für Ehrenamtliche aus den Vereinen. Kompetente Referenten behandelten praxisnah Themen wie „Die spielerische Förderung der koordinativen, emotionalen und sozialen Fähigkeiten“, auch „Ringen & Raufen“ stand auf dem Programm. Vorgestellt wurde „Fit MIT Kids“ – Spiele für Kinder und deren (Groß-)Eltern. Gerade diese Aktivitäten sind enorm wichtig, denn tägliches Bewegen ist für die Kids angesagt, einmal Sport die Woche im Kindergarten oder im Verein ist viel zu wenig.
Sandra Schmidt, die Leiterin des Kindergartens Hirzweiler-Welschbach, war eingeladen und folgte dieser Einladung gerne. Sie hat ihre Teilnahme nicht bereut: „Es ist beeindrucken, mit welcher Sachkunde und mit welchem Engagement man hier zu Werke geht. Ich bin froh, dass unsere KITA  von diesem tollen Projekt profitiert!“ (Bericht: W. Weber)

Begrüßungsspiel zum Kennenlernen; ganz links Sandra


Erste Mannschaft der Vikings bleibt auch in Saarlouis (Endergebnis 65-41) ungeschlagen

ILLINGEN November 2018

Vikings-I-Coach Rückert zeigte sich im Interview sehr zufrieden mit der bisherigen Saisonleistung seiner Mannschaft: "Wir stehen aktuell mit fünf Siegen und null Niederlagen an der Spitze der Landesliga, wie könnte ich da unzufrieden sein? Sicherlich konnten wir nicht in jedem Spiel den Basketball zeigen, wie ich mir ihn vorstelle. Trotzdem ist die Stimmung in der Mannschaft sehr gut und alle Akteure sind top motiviert. Man muss außerdem bedenken, dass wir in keinem der bisherigen Spiele vollzählig antreten konnten. Joshua Zewe, einer der Leistungsträger der letzten Jahre, hat am Samstag seine ersten 10 Minuten gespielt. Zum neuen Jahr kehrt mit Maximilian Sturm unser zweiter Center zurück ins Mannschaftstraining. Die beiden werden uns unter den Körben enorm verstärken. Das ist aber noch Zukunftsmusik. Am kommenden Samstag freue ich mich auf zahlreiche Zuschauer, wenn wir gegen die Spielgemeinschaft aus Völklingen und Bous versuchen werden, unsere Siegesserie auf sechs Spiele auszubauen." (Bericht: J. Rückert)


Rückblick auf eine erfolgreiche Saison

ILLINGEN 14. November 2018
Die Leichtathleten des TV Illingen, die bekanntlich zusammen mit den Leichtathleten der Turnvereine Landsweiler-Reden, Ottweiler, Wemmetsweiler und Wiebelskirchen in der LG Saar 70 starten, blicken stolz aufs vergangene Wettkampfjahr zurück.
Bei den Südwestdeutschen Seniorenmeisterschaften in Trier holte Caroline Schlör Gold mit dem Speer, dazu gleich dreimal Silber: mit der Kugel,  dem Hammer und dem Diskus. Gold im Hammerwurf der M60 auch für Willi Sahner. Zweimal Bronze erkämpfte Eva König, im Kugelstoß und im Diskuswurf. Überregional aufs Treppchen schaffte es auch Theresa Schikofsky. Sie wurde im Hammerwurf Siebte bei den Süddeutschen Meisterschaften der W15 in Walldorf.
Caroline Schlör, Sportwartin der LG Saar 70 und Trainerin beim TV Illingen, ging auch bei den Landesmeisterschaften mit gutem Beispiel voran, holte sich den Titel im Speerwurf. Ihre Schützlinge Jule Woll und Matthias Schikofsky standen ihr nicht nach. Im Speerwurf erkämpfte Jule den Titel in der U18,  Matthias wurde Vizemeister der U20. Theresa Schikofsky war im Hammerwurf der W15 auf Landesebene die Beste. Mirjam Jakob freute sich riesig über die Vizemeisterschaft im 400m-Lauf. Hoch hinaus ging’s auch bei Wiebke Schmitt mit Bronze im Speer- und im Diskuswurf. Zusammen mit Laura Monz und Eva König wurde Wiebke dazu noch im LG-Team der Frauen Vizemeisterin. Die gleiche Platzierung schaffte David Naumann mit den LG-Männern.
Fast allen oben Genannten gelang bei den Meisterschaften des Leichtathletik-Doppelkreises Neunkirchen/St. Wendel der Sprung aufs oberste Siegertreppchen. Zur Nummer 1 im Kreis kürten sich auch Neele Broschardt und Christoph Rullof. Neele wurde Kreismeisterin im 200m-Lauf der U20, Christoph im 800m-Lauf der U18. Mit dabei war bei den Männern auch Thorsten Schlör. Thorsten holte sich überlegen die Titel mit Speer und Kugel.  2014 waren  er und seine Schwester Caroline zum letzten Mal gemeinsam Landesmeister, dann kamen die Verletzungen. Jetzt aber geht’s bei beiden wieder aufwärts. Auf Kreisebene, das zeigte sich einmal mehr,  brauchen sie niemanden zu fürchten. 
Erfreuliches ist auch vom Leichtathletik-Nachwuchs zu melden. Bei den in St. Wendel ausgetragenen Kreis-Mehrkampfmeisterschaften war Max Weber in der M11 im Dreikampf nicht zu schlagen, Jule Müller holte Bronze in der W10, genauso wie der gleichaltrige Steven Matheis. „ Max und  Steven trugen wesentlich zum Sieg der Dreikampfmannschaft der LG Saar 70 bei“, freuten sich die Trainer Margit Ernwein und Willi Sahner. Lennart Edinger war Stütze der Vierkampfmannschaft der LG Saar 70, die Vizemeister wurde. Mannschafts-Bronze gab’s für Leonie Geid und Jule Müller. „Alle konnten sich in mehreren Disziplinen deutlich verbessern“,  lautet das einhellige Lob der Trainer. Und sie fügen stolz hinzu: „Unser Training jeden Mittwoch für die 6- bis 12-Jährigen ab 17 Uhr im Schulzentrum kommt prima an, rund dreißig Kids sind immer da!“ (Bericht: W. Weber)