Yoga-Kurse

Diesen Monat sind die ersten Yoga-Kurse beim TV Illingen unter Leitung von Carmen Behles und Nina Mayer gestartet - und schon sind alle Plätze ausgebucht.
Sobald es wieder Kapazitäten frei sind, wird es bekannt gegeben.
Namasté


Glücksgefühle beim Crosslauf in Schmelz

SCHMELZ Januar 2020
Hier vereiste Passagen, dort Matsch, kernige Anstiege, gefolgt von glitschigem Bergab – für einen echten Crossläufer kein Problem. Vor allem dann nicht, wenn’s vorher geübt wurde! Und das haben die Crossies des TVI, der Crosslauf in Schmelz zeigte es. Ein Quintett Illinger Hoffnungsträger setzte sich spektakulär in Szene: zweimal Platz 1, einmal Platz 2 und Platz 3, dazu noch ein fünfter Platz – Trainer Wolfgang Weber und die mitgereisten Eltern waren hellauf begeistert.
Da der Regen der Sonne gewichen war, hatten viele Laufbegeisterte mitsamt ihrem Anhang den Weg zum Sportplatz „In der Heide“ in Schmelz gefunden, unter ihnen auch ein TVI-Tross aus Illingen. Alle präsentierten sich in bester Lauflaune: Leonard Keßler gewann souverän über die 1200 Meter der M8, Klara Fries tat es ihm in der W8 gleich. Kim Lambert, die Woche über durch eine Erkältung gebeutelt, erkämpfte in der W11 über die 1750 Meter Platz 2, Tamino Gebert bei den gleichaltrigen Jungen Platz 3. Céline Krämer moserte ein bisschen über Platz 5 in der W9, aber das soll sich bald ändern: „Nächste Woche ist der Kaltenstein-Crosslauf in Lebach. Dort schaffe ich’s bestimmt aufs Treppchen!“ (Bericht: W.Weber)


Rückblick auf ein tolles Wettkampjahr 2019

Die Turnerinnen des TV illingen können auf ein großartiges Wettkampfjahr 2019 zurückblicken. Die Turnerinnen trainieren erst seit 2 Jahren zusammen, während 2018 nur allererste Wettkampferfahrungen (beim Turn10 Wettkampf und auf dem SaltoCup) gesammelt wurden, starteten die Turnerinnen 2019 voll durch.
Der erste Wettkampf in diesem Jahr war der Turn10 Wettkampf in Wiebelskirchen. Dieser war  außerordentlich stark besucht. Mit 140 Teilnehmern aus 10 Vereinen gab es beim diesjährigen Turn10-Pokal in Wiebelskirchen eine Rekordbeteiligung. Unsere Kleinsten waren topfit aber sehr aufgeregt. Zwei unsrer 11 Turnerinnen durften zum ersten Mal ran, was sie sich aber nicht anmerken ließen. Trotz der großen und starken Konkurrenz erzielten unsere Turnerinnen tolle Platzierungen und erhielten alle eine Urkunde.

Unsere Turnerinnen des Turn10-Pokals am 07.04.2019 in Wiebelskirchen

 

Weiter ging es am 28.05.2019 in Wiebelskirchen beim Gaueinzelfinale. Der TV Illingen war mit 5 Turnerinnen vertreten, für alle war dies der erste Kürwettkampf. Besondere Nervosität galt dem Boden, da die Übungen ganz neu waren und die Turnerinnen diese am Wettkampftag zum allerersten Mal mit Musik auf einer Bodenfläche turnten. Glücklicherweise, waren die ersten beiden Geräte – Boden und Sprung – bei allen Turnerinnen super, hier konnten sie sogar mit der erfahreneren Konkurrenz mithalten. Beim letzten Gerät, dem Balken, war’s mit der Konzentration leider  vorbei. Nur zwei, der 5 Turnerinnen kamen ohne Sturz durch die Übung. Ein dickes Lob an dieser Stelle an Annabelle und Maja für die Nervenstärke!
Weiter ging es im Anschluss bei der Gauliga und dem Gaummannschaftsfinale. Hochmotiviert gingen die Turnerinnen des TV Illingen in ihren ersten Mannschaftswettkampf und auch ersten Liga-Wettkampf– schließlich konnten sie zum ersten Mal ihre neuen Trikots vor Publikum präsentieren. Traditionell besteht die Gauliga Blies aus einer Hin- und Rückrunde, aufgrund von Verletzungen, Krankheit und der langen Sommerpause, durch die Ferien bedingt konnte der TV Illingen jedoch nur an der Hinrunde teilnehmen.

Die beiden Gauliga Teams und das Trainerteam in Eppelborn

 

Die Turnerinnen ließen sich davon aber nicht entmutigen und zeigten bei dem nachfolgenden Gaumannschaftsfinale tolle Übungen und hielten als Team gut zusammen. Das Resultat des Wettkampfes konnte sich demnach auch sehen lassen. Beide Teams des TV Illingen konnten stolz mit Gold nach Hause gehen.

zwei mal Gold beim Gaumannschaftsfinale

 

Belohnt wurde dieser Einsatz bei der diesjährigen internen Weihnachtsfeier der Wettkampfgruppe am 13.12.19, mit bedruckten Leggings. Dieses Geschenk fand besonderen Zuspruch unter den Turnerinnen, da diese Leggings bei Wettkämpfen schon länger bewundert wurden.
Alles in allem war es ein ereignisreiches Jahr und wir freuen uns auf das neue Wettkampfjahr 2020! (Bericht: S.Zenner)

Die Wettkampfgruppe des TV Illingen mit neuen Leggings


TV Illingen wieder beim Rosenmontagszug 2020 dabei

Alle Jahre wieder zieht der Gaudiwurm durch Illingen - und der TV Illingen ist dabei! Start des Umzugs: 10 Uhr
Wir versammeln uns unter dem Motto "Bankräuber" etwa 30 Minuten vorher am Rathaus.
Wer nicht die ganze große Runde durch Gennweiler gehen möchte, der kann auch einfach an der Post aussteigen. Denn von dort aus hat man einen prima Blick auf die anderen Gruppen, die im Zug dabei sind.
Jeder, der mitgehen möchte, ist willkommen. Anregungen zur Kostümierung gibt es bei der Abteilungsleiterin Turnen Nadine Bauer und bei Nina Mayer.
Wir hoffen auf viele Mitglieder, die sich uns anschließen. Gudzja zum Werfen bekommt Ihr am Rosenmontag am Treffpunkt.
Kinder unter 14 Jahren dürfen nur in Begleitung ihres Trainers oder eines Erwachsenen dabei sein. Bringt auch Eure Familie, Freunde und Bekannte mit, je mehr, desto schöner!


TVI-Nachwuchs stürmt aufs Podest

ILLINGEN Januar 2020

In den Achtzigern und Neunzigern war Illingen Hochburg im Langlauf. In bester Erinnerung sind die legendären „Illtal-Crossies”. Viele Crossies besuchten das Illtal-Gymnasium, machten Furore bei den Saarländischen Schullaufmeisterschaften. Heute nehmen bei diesem Event rund 5000 Schüler und Schülerinnen teil, es ist das größte dieser Art im Südwesten. Von Beginn an schaffte das IGI hier den Sprung aufs Siegertreppchen, stellte mehrfach den Gesamtsieger. Zu den Crossies, die auch jenseits der Laufbahn Karriere machten, zählen die Sparkassenpräsidentin Cornelia Hoffmann-Bethscheider und Staatssekretär Stephan Kolling.
Jetzt soll an die alten Glanzzeiten angeknüpft werden. Talente wie Kim Lambert, Tamino Gebert, Klara und Eliah Fries, Céline Krämer und Leonhard Keßler landeten bei ihren letzten Auftritten immer unter den Besten. Kim startete jüngst in Melsungen beim Nachwuchscup der IGL, der „Interessengemeinschaft der Langstreckenläufer“. Für diesen Lauf hatte sich Kim durch herausragende Leistungen qualifiziert. Sie lief die 1,6 km in der Klasse WU 12 in 7:32 Minuten, erkämpfte damit Platz 3 dieser Altersklasse. Für ihre Gesamtleistung im vergangenen Wettkampfjahr wurde Kim die IGL- Ausdauersportmedaille in Silber verliehen.
Beim Silvesterlauf in Saarbrücken starteten Céline Krämer, Klara Fries und ihr Bruder Eliah. Die Konkurrenz war groß, 149 Kids waren im 1000 Meter-Lauf dabei. Die Ergebnisse der Illinger Hoffnungsträger können sich sehen lassen: Eliah wurde Fünfter der M6, Céline in 4:02,80 Minuten Vierte der W8. Und die überglückliche Klara schnappte sich in 4:05,50 Minuten mit Platz 1 der W7 den Pokal. Ein bisschen traurig war Céline. Wäre sie ein paar Tage später zur Welt gekommen, hätte sie statt in der W8 in der W7 starten dürfen. Dann wären Platz 1 und Platz 2 nach Illingen gegangen. (Bericht: W. Weber)


Toni Schönenberger erhält Auszeichnung

ILLINGEN Dezember 2019
Nach dem Krieg fing es an: Toni Schönenberger ging zur Neugründungsversammlung des TV 1894 Illingen und kam vom Verein nie wieder weg. Als Kassenwart, Beisitzer, Schülerturnwart setzte sich seine Laufbahn fort bis zum Ersten Vorsitzenden. Als er den Vorsitz nach elf Jahren abgab, machte er weiter als Leiter der Turnabteilung und später als Leiter der Wanderabteilung.
Als aktiver Sportler nahm er an zahlreichen Gymnastikwettkämpfen teil, mit Erfolgen auf Gau- und Landesebene und bei Deutschen Turnfesten.
Später ließ Toni Schönenberger, Jahrgang 1930, es sich nicht nehmen, weiterhin als Übungsleiter aktiv zu sein - im Bereich Seniorensport des TV Illingen.
Bei sämtlichen deutschen Turnfesten war er mit dabei, um den TV Illingen zu repräsentieren. Im Gepäck hatte er immer die Fahne des Vereins.
Außerdem ist Toni Schönenberger so etwas wie das Gedächtnis des Turnvereins. In seinem Haus bewahrt der Kulturwart sämtliche Dokumente, Fotografien und andere Erinnerungsstücke zur Geschichte des TVI auf.
Seit 1994 ist er Ehrenvorsitzender des TVI sowie Ehrenmitglied
des Turngau Blies. Außerdem wurde ihm 1990 der Ehrenbrief des Deutschen Turnerbundes verliehen.
Nun kann Toni Schönenberger seiner Galerie eine weitere Auszeichnung hinzufügen: Der Präsident des Turngaus Blies Gerhard Schappe ehrte ihn jetzt ebenfalls für seine Verdienste.
Herzlichen Glückwunsch, lieber Toni!


In einem Land hinter dem Regenbogen

ILLINGEN Dezember 2019
Märchen und Regenbogen – das passt zusammen. Sofort denkt man an den Zauberer von Oz und den wunderbaren Song „Somewhere over the Rainbow“, 1939 von Judy Garland gesungen, bis heute ein Ohrwurm.
Ganz so musikalisch ging’s nicht zu „Ím Land hinter dem Regenbogen“, gespielt in der Illipse vom Theaterverein Illingen. Aber was der Verein mit seiner Kinder- und Jugendgruppe auf die Bühne brachte, verdient ein dickes Lob. Das Ensemble strotzte nur so vor Spielfreude, und der Funke sprang auf die vielen kleinen und die sie begleitenden großen Zuschauer spontan über. Die Kids ließen es sich nicht nehmen, lauthals mitzumischen, sie geizten nicht mit Zwischenrufen und guten Ratschlägen für die Akteure. Die Elfen mit Elfenprinzessin Goldflügel, die Wichtelgarde mit Oberst Zackizacki, die Hexe Spinnennase Simsala und ihrer Tochter Spinnennäschen Bim, Frau Lehrerin Dreimaldrei – allesamt eroberten sie die Herzen der Kids im Sturm. Die halfen auch kräftig mit, dass Hexenmama Simsala ihr Hexenbuch zurückbekam, das ihr der böse Zauberer Hokuspokus heimtückisch gestohlen hatte.
Kein Wunder, dass Jens Lenhoff, der Vorsitzende des Theatervereins, der im Stück als Wurzelgeist brillierte, mit der Leistung seiner Truppe vollauf zufrieden war: „Wir sind wahnsinnig stolz auf unseren Nachwuchs! Alle sind mit Begeisterung dabei, lernen ihre Texte, kommen eifrig zu den Proben. Umso schöner, wenn wir für diese Mühen auch belohnt werden und uns eine solche Aufführung gelingt!“
Zu den Fans des Theatervereins gehören seit Jahren die Kids des TV Illingen. Für alle, die das Jahr über fleißig das Training besuchten, gibt’s als Belohnung traditionell den vorweihnachtlichen Theaterbesuch. Der abschließende Höhepunkt der Vorstellung darf nicht fehlen: Die gefeierten Schauspieler, die großen und die kleinen, kommen vor die Bühne, präsentieren sich als Stars zum Anfassen. Klar, dass dieser Moment liebend gern per Foto festgehalten wird. (Bericht: W. Weber)


Einladung zum sonntäglichen Cross-Training

ILLINGEN November 2019
Patriz Ilg war in den Achtzigern im 3000 Meter-Hindernislauf genau achtmal Deutscher Meister, 1982 war er Europameister. Auf die Frage, wo er am liebsten trainiert, antwortete er: „Auf meiner Achterbahn im Wald!“
Der Leichtathletiknachwuchs des TV Illingen hat diese wunderbare Sportstätte ebenfalls entdeckt. Auf der „Weberschleife“ nahe dem Bauernhof von Helgo Weber („Waldhof“) trifft man sich jeden Sonntag um 11 Uhr. Trainiert wird bis 12 Uhr. Das Programm ist bunt: Dauerlauf, fetzige Staffeln, auch Zielwerfen steht auf dem Programm. Die Eltern sind nicht nur Chauffeure, sie sind selbst aktiv. Die einen sind Trainingsassistenten, die anderen joggen oder machen Walking.
Viele Jahre war der TV Illingen Hochburg im Mittel- und Langstreckenlauf, Crosslauf inklusive. Es hagelte im Trikot der LG Saar 70 Einzel- und Mannschaftstitel. Mehrfach rangierten Hochkaräter des TVI unter den Top Ten des Deutschen Leichtathletik-Verbandes, schafften es bei Süddeutschen Meisterschaften aufs Siegerpodest.
Trainer Wolfgang Weber, in den Achtzigern und Neunzigern mit zahlreichen Landesrekorden selbst Dauergast auf dem obersten Siegertreppchen, will mit dem TVI-Nachwuchs an die alten Glanzzeiten anknüpfen. Die Chancen sind gegeben: Talente wie Kim Lambert, Tamino Gebert, Klara Fries und Céline Krämer schafften bei ihren letzten Auftritten immer den Sprung aufs Siegerpodest. Kim wurde jüngst eine große Ehre zuteil: Die IGL, das ist die „Interessengemeinschaft der Langstreckenläufer“, schickte ihr eine Einladung zum Nachwuchscup Anfang Dezember in Melsungen. Unter bundesweit mehr als 20 Tausend Teilnehmern hat sich Kim durch herausragende Leistungen für das große Finale in der mittelalterlichen Kleinstadt südlich von Kassel qualifiziert.
In bester Erinnerung ist Paul Honeckers Auftritt in Melsungen im Jahr 2013. Paul wurde in der U16 über 5000 Meter Zweiter, erhielt die IGL-Ausdauersport-Medaille in Gold. (Bericht: W. Weber)


Mini-Vikings mit erfolgreichem Saisonauftakt

ILLINGEN November 2019
Die Körbe hängen etwas niedriger, die Bälle sind etwas kleiner und sowohl das Feld als auch die Zeit sind etwas kürzer, aber ansonsten spielen die Kleinen schon wie die Großen!
Beim Saisonauftakt in Herrensohr durfte unsere U10 gegen Saarlouis antreten, um zu zeigen, was in den letzten Monaten im Training gelernt wurde. Den Mini-Vikings war die Nervosität vor dem Spiel deutlich anzumerken, schließlich handelte es sich ja nicht um ein Trainingsspiel! Gut, dass mit Eva und Carsten Rehling zwei echte Profis am Rand stehen, die nicht nur die Kinder, sondern auch die Eltern erfolgreich beruhigen und auf die bevorstehenden Aufgaben einstellen konnten. So sahen die Zuschauer am Sonntag tolle Spielzüge und einige schöne Korberolge. Am Ende konnte der Vikings-Nachwuchs sogar über einen 20-14-Erfolg jubeln. Da hat sich der Trainingseifer wahrlich gelohnt! Herzlichen Glückwunsch! (Bericht: J. Rückert)


Vikings gewinnen auch zweites Oberliga-Saarderby

ILLINGEN November 2019

Spielstand 66-66, noch 10 Sekunden sind zu spielen, Jonas Schikorski (mit 26,8 Punkten im Schnitt der Topscorer der Oberliga) dribbelt den Ball nach vorne. Völklingen macht mit 4 Leuten die Zone dicht und beauftragt einen weiteren Verteidiger, den Go-To-Guy der Illinger mit allen Mitteln zu stoppen. Noch 7 Sekunden ... Jonas zieht zum Korb und entgegen aller Erwartungen schließt er nicht selbst ab, sondern passt nach außen zu Alexander Wahl, der den Ball direkt eine Station weiter zu André Parkitny wandern lässt... noch 5 Sekunden. Der Vikingsguard fackelt nicht lange und trifft von der Dreierlinie den Buzzer Beater. Endstand 69 zu 66, die Vikings feiern, die Halle steht Kopf und der Held des Tages liegt an der Mittellinie auf dem Boden und streckt beide Arme in die Höhe. Tolle Bilder! Nach dem Sieg gegen Herrensohr gewinnen die Vikings damit auch das zweite Saarderby, stehen auf dem achten Platz der Oberliga und übertreffen alle Erwartungen (Saisonziel: "irgendwie es zu schaffen, nicht direkt wieder abzusteigen").

Am 16.11. (MJC Trier) und am 24.11. (Treis-Karden) stehen zwei schwere Auswärtsspiele auf dem Plan, bevor es dann am 30.11. um 20.00 Uhr in Illingen schon zum dritten Saarderby gegen den TBS Saarbrücken kommt.

Vor dem Sieg der Herren verpasst die erste Damenmannschaft im Spitzenspiel der Landesliga der Mannschaft aus Völklingen eine dicke Packung (67-37) und überzeugt vor allem durch mannschaftliche Geschlossenheit. Damit stehen die Illinger auf dem ersten Platz und können auf das entscheidende Spiel um den Titel gegen die Bundesligareserve der Saaarlouis Royals vorbereiten.

Auch der Nachwuchs der U16 ist an diesem besonderen Samstag erfolgreich und gewinnt gegen St. Ingbert mit 86 zu 63.

Für die U16 ist dies der erste Sieg in der laufenden Saison und gleichzeitig auch das erste Spiel, bei dem die Mannschaft halbwegs vollständig angetreten ist.
Paul Eisenhauer und Simon Mohr spielen im Herrenbereich bzw. in der U18, Jule Maurer kommt normalerweise in der zweiten Damenmannschaft zum Einsatz und Dustin Kraus ist oftmals bei Trier in der Jugendbundesliga eingespannt. In dieser Formation wird das Team nur in Ausnahmefällen und im Saarlandpokal antreten. (Bericht: J. Rückert)


Volle Hütte bei historischem Spiel

ILLINGEN Oktober 2019

In den ersten drei Niederlagen in der Oberliga, die sich mit nervöser Start, beinahe Sensation gegen den Meisterfavoriten und verschenkter Sieg zusammenfassen lassen, zeigten die Vikings schon über weite Strecken, dass sie in der neuen Spielklasse mithalten können. Gegen die vor der Saison als Aufstiegskandidat gehandelte Mannschaft aus Herrenshohr war es dann endlich so weit: Die TV Illingen Vikings gewinnen angetrieben vom begeisterten Publikum das erste Oberligaspiel der Vereinsgeschichte! Am Ende feierte zumindest der Illinger Teil der 200 Zuschauer die Mannschaft mit Standing Ovations. Coach Jens Rückert zeigte sich nach dem Spiel sehr zufrieden: "Natürlich war das basketballerisch nicht perfekt und wir müssen noch viel an unseren Offensivplays arbeiten, aber das Auftreten und die Einstellung des Teams sind phänomenal! Es macht einfach Spaß, mit einer so motivierten und cleveren Truppe arbeiten zu dürfen." Nach einem ausgeglichenen Start kam es kurz vor der Halbzeit zu einer hitzigen Rangelei nach einem harten Foul an Jonas Schikorski und es gab neben zwei technischen Fouls auch eine Spielerdisqualifikation auf Herrensohrer Seite. "Entscheidend ist, wer mit solchen Gelenkstellen des Spielverlaufs besser umgehen kann", äußerte sich der Basketballphilosoph und Abteilungsleiter der Illinger Sebastian Noss in der Halbzeit. Zunächst sah es so aus, als würde Herrensohr gestärkt aus der Situation hervorgehen. Doch dann nahmen vor allem die Schützen Jonas Schikorski (28 Punkte, 4 Dreier) und Neuzugang Max Sutter (16 Punkte, 4 Dreier, "Coach, heute netze ich meine Schüsse, versprochen") das Heft in die Hand und brachten die gesamte Illinger Mannschaft wieder auf Erfolgskurs. Aus einem 10-Punkte-Rückstand wurde so in den letzten 15 Minuten eine 17-Punkte-Führung (Endstand 65 - 48).
Fabian Rau war der Pechvogel des Abends: Bei einem schnellen Richtungswechsel verletzte er sich am Kreuzband und muss längere Zeit aussetzen. Beste Genesungswünsche an dieser Stelle!
Es spielten: Jonas Schikorski (28 Punkte), Max Sutter (16 P.), Joshua Zewe (6 P.), Daniel Lambert (6 P.), Klaus Bechtel (4 P.), Alexander Wahl (3 P.), André Parkitny (2 P.), Max Sturm, Marvin Spaniol, Fabian Rau.
Aktuell belegt das Team damit den siebten Platz und hat den ersten kleinen Schritt Richtung Klassenerhalt getan (Am Rande: Wer vor der Saison darauf gewettet hat, dass Illingen nach 4 Spieltagen die bestplatzierte saarländische Mannschaft in der Oberliga ist, dürfte nach diesem Wochenende Millionär sein).


Am 09.11. kommt es in Illingen dann um 20.00 Uhr direkt zum nächsten Saarderby gegen Völklingen!


Mit einem ähnlich Fansupport wie gegen Herrensohr sollten die Vikings in diesem Spiel Chancen auf den zweiten Schritt Richtung Klassenerhalt haben. (Bericht: J. Rückert)


Unitybowl mit Podiumsplatzierung der White Terriers

MAINZ Oktober 2019 Die Flag Footballer mit dem klangvollen Namen WHITE TERRIERS SAAR haben bekanntlich beim TV Illingen Unterschlupf gefunden. Über ihren gelungenen Coup bei der „Weck, Worscht un Woi Bowl“ in Mainz hatten wir ausführlich berichtet. Dort belegten die Terriers mit nur 7 Spielern einen nie für möglich gehaltenen 5. Platz.
Wozu sie in Normalbesetzung fähig sind, zeigten sie nun beim ersten Unitybowl der Trierer Biber. Bei diesem Turnier, ausgerichtet zum Tag der Deutschen Einheit, erkämpften die White Terriers einen hervorragenden 3. Platz. „Im ersten Spiel verloren wir 12:25, hatten gegen den späteren Turniersieger Mainz Legionaries keine Chance“, gibt Coach Andre Becker zu. „Aber dann legten wir los: 33:14 gegen die Wiesbaden Dragonflys, anschließend 34:13 gegen die Merzig Mustangs!“
Das Halbfinale bescherte den Terriers die Trierer Biber. „Unsere Defense war gegen den an diesem Tag bärenstarken Gastgeber schlichtweg überfordert“, gesteht Andre. „Die Biber zogen mit einem 27:12 ins Finale ein, wir ins Spiel um Platz 3 gegen die Wiesbaden Phantoms Allstars. Wir nutzten unsere Chance, spielten kontrolliert und souverän!" Der Lohn: ein überzeugendes 27:13, die erste Podiumsplatzierung!
Ein solcher Erfolg macht Lust auf mehr:  Bereits am 12. Oktober geht’s zur offenen Deutschen Flag Football-Meisterschaft nach Kelkheim, zusammen mit den Trierer Bibern. Zu denen unterhält man freundschaftliche Beziehungen, trainiert häufig zusammen. Apropos Training: das findet in der kühlen Jahreszeit nicht mehr auf dem Illinger Sportplatz statt, sondern ab dem 13. Oktober in der Sporthalle am Gymnasium. Eine herzliche Einladung ergeht an alle, die mal in Flag Football reinschnuppern wollen, in die kontaktärmere Variante des American Football. (Bericht: W. Weber)


Erst feiern, dann fighten

ILLINGEN/OTTWEILER September 2019
Warmes Wetter, strahlender Sonnenschein, beste Bedingungen also für die dieses Jahr wohl letzte Veranstaltung im Ottweiler Stadion „Am alten Weiher“. Mit dabei beim „Heimspiel“ auch eine kleine Truppe der Illinger Leichtathleten, die ordentlich hinlangten und mit persönlichen Bestleistungen glänzten.
Kim Lambert, W10, Hoffnungsträgerin des TV Illingen, Spezialistin für längere Distanzen, zeigte einmal mehr ihre Vielseitigkeit: Platz 1 im Schlagballwurf mit 26 Metern, Platz 4 im Weitsprung, Platz 5 im 50m-Lauf mit 8,70 Sekunden. Stark auch Steven Mattheis, M11. Im Weitsprung steigerte er sich auf 3,82 Meter, landete auf Platz 3, genauso wie im 50 Meter-Lauf. Stevens 33,50 Meter im Ballwurf (persönliche Bestleistung) bedeuteten Platz 4. Weniger weit, nämlich 27,50 Meter, warf Maximilian Weber, M12. Aber auch das ist persönliche Bestleistung, über die sich Max genauso freut wie über den 2. Platz in seiner Lieblingsdisziplin, dem 50 Meter-Sprint. Sören Gerard, M15, verpasste über die 100m als Dritter nur knapp seine Bestzeit.
Offizieller Titel der Ottweiler Veranstaltung war „Nachwuchssportfest“. Vor Ort waren aber auch die „Großen“, die in Wurfdisziplinen und im Dreisprung gegeneinander antraten. Zum Highlight wurden die 4×400 Meter-Staffeln. Hier stellte die LG Saar 70 in den verschiedenen Seniorenklassen vier Männer- und eine Frauenstaffel. Im Quartett der M40 lief neben Athleten vom TV Ottweiler und vom TuS Wiebelskirchen auch Michael Christ mit, der TVI-Vorsitzende. Der erinnert sich noch gerne an seinen Auftritt in der deutschen 4×400 Meter-Staffel, die vor vier Jahren bei der Senioren-Weltmeisterschaft in Lyon in hervorragenden 3:39,71 Minuten mit Platz 5 Edelmetall knapp verfehlte.
So schnell wie damals in Lyon war Michael diesmal nicht. Das hat einen einfachen Grund: Am Vortag feierten die Leichtathleten des TVI ihr Sommerfest. Man traf sich in der herrlichen Freizeitanlage von Dirk und Anja Broschardt, deren Mittelpunkt eine kreisrunde Datscha ist, die ihre Herkunft nicht verleugnen kann: Sie war mal ein Futtersilo fürs liebe Vieh! Der Bestimmung als Futterhort ist der Ex-Silo treu geblieben, nur beherbergte er diesmal kühle Getränke, leckeren Kuchen, köstliche Salate, zu denen es wahlweise dank Grillmeister Reiner saftigen Schwenker gab oder Würstchen in verschiedenen Farben. Die Jugend baute die Kalorien gleich wieder ab beim Volleyball oder Sacklochspiel, die Oldies saßen beisammen und fachsimpelten. Die Rede war auch vom Ottweiler Sportfest am kommenden Tag, wo der TVI mit breitem Aufgebot antreten wollte. Aktivität war angesagt in drei Kategorien: als aktive Teilnehmer – Namen siehe oben; als Betreuer: Margit Ernwein, Werner Liedtke, Willi Sahner; last but not least als Kampfrichter: Thorsten Schlör, David Naumann und Marcel Herber.
Alle sahen dem Event mit Freude entgegen, auch die Kampfrichter. Die sind in der Leichtathletik durchweg geschätzt und geachtet, im Fußball offenbar nicht. Dort gab’s nach Beleidigungen und tätlichen Angriffen auf die Unparteiischen am letzten Wochenende in unserem Land einen Schiedsrichterstreik – ein Schreckensszenario, von dem die Leichtathletik zum Glück (noch) weit entfernt ist … (Bericht: W. Weber)


Leichtathletik, ein Ableger des Turnens

ILLINGEN September 2019
In der Chronik des TV Illingen ist in den Zwanziger- und Dreißigerjahren immer wieder die Rede vom „volkstümlichen Turnen“. Das war nichts anderes als Laufen, Werfen und Springen, leichtathletische Übungen also. Die Begriffe „Turnen“ und „volkstümliches Turnen“ sind 100 Jahre älter als der Begriff „Leichtathletik“. Den gibt’s erst seit 1898 mit der Gründung der “Deutschen Sportbehörde für Athletik”. Das Turnen lässt sich von Anfang an nicht allein auf Gerät- oder Kunstturnen festlegen. „Turnvater“ Jahn erfand zwar Vorformen des Recks, des Barrens und des Pferds. Aber auf seinem Turnplatz, der Hasenheide in Berlin, ließ er immer auch springen, laufen, ringen und raufen, an Gerüsten klettern, ja sogar den „kleinen Krieg“ üben mit Patrouillen und Überfällen. Er, Patriot durch und durch, wollte durch angemessene Körperschulung die Mädchen und Jungen, die Frauen und Männer fit machen für den Kampf gegen Napoleon und die Franzosen.
Nach der Neugründung des TV Illingen 1950 entstanden im Verein verschiedene Abteilungen, als erste 1955 die Abteilung Leichtathletik. Ein herausragender Athlet der Fünfziger und Sechziger ist Gerhard Ernwein. Er ist ein Musterbeispiel für die Verflochtenheit von Turnen und Leichtathletik: Gerhard gehörte der Turnerriege des TVI an, war mehrfach Sieger bei Gau- und Landesturnfesten, oft in gemischten Wettkämpfen. Seine besten Leistungen sind ein vierter Platz im leichtathletischen Dreikampf bei den Deutschen  Turnmeister­schaften  in Schweinfurt 1967, Platz 2 bei der Saarlandmei­sterschaft im 100m-Lauf in 10,7 Sekunden und Platz 5 bei den saarländischen Meisterschaften im Zehnkampf. Um das Bild von Allrounder Gerhard Ernwein zu komplettieren: Dank seiner Athletik war er auch eine Stütze der TVI-Basketballer.

Gerhard Ernwein in Aktion

Hoffnungsträger des TVI beim Anturnen 1967 in Saarbrücken: stehend als Vierter von links Gerhard Ernwein, links neben ihm Hans Bertram, damals 18 Jahre alt. Bertram lief 1970  in Berlin die 800 Meter in 1:47,6 Minuten. Dieser Landesrekord wurde erst nach 44 Jahren gebrochen.

In der jüngeren Vergangenheit ist es Lars Schwindling, der auf den Spuren von Gerhard Ernwein wandelt. Sein Herz gehört dem 6-Kampf, einem beliebten DTB-Wettkampf mit den Leichtathletikdisziplinen 100m-Lauf, Kugelstoßen und Weitsprung und den turnerischen Disziplinen Bodenturnen, Barren und Reck. In Berlin gewann Lars bei der Deutschen Meisterschaft 2010 diesen Wettkampf in der Altersklasse U14, im Jahr darauf wurde er in der U16 Dritter. (Bericht: W. Weber)

ganz rechts Lars Schwindling, ganz links sein Bruder Simon, auch er in der Leichtathletik und im Turnen zuhause. Zusammen mit Stiefbruder Jonas Sommer (Mitte) erkämpften sie für den TVI den Meistertitel in der Geräteturn-Oberliga.


LG Saar 70 mit drei Teams dabei – und alle auf dem Treppchen

Friedrichsthal September 2019
Bei den Saarländischen Mannschaftsmeisterschaften, kürzlich in Friedrichsthal ausgetragen, mischte die LG Saar 70 mit 3 Teams mit. „Leider setzte sich der Trend fort, dass immer weniger Mannschaften zu diesem Wettbewerb antreten“, klagt Betreuer Werner Liedtke. „Am Wetter konnte es diesmal nicht gelegen haben. Die Sonne schien, es war heiß – aber vielleicht war es einigen halt zu heiß!“
Auch die LG Saar 70 konnte dieses Jahr nur "Rumpfmannschaften" bei den Frauen, den Männern und der weiblichen Jugend U18 stellen.
Im Männerteam der LG Saar 70 starteten Dr. René Berwanger, David Naumann, Thorsten Schlör, alle vom TV Illingen, dazu Daniel Schmidt, Lukas Schöne und Paul Ludwig vom TV Wemmetsweiler. Das Team freute sich nicht nur über die Vizemeisterschaft, sondern auch darüber, dass alle, insbesondere die angetretenen Senioren, verletzungsfrei über die Runden kamen.
Alles gegeben haben auch die LG-Frauen, angeführt von LG-Sportwartin und TVI-Trainerin Caroline Schlör. An der Seite von Caro kämpften vom TVI noch Mirjam Jakob und Janina Triesch. Der TuS Wiebelskirchen schickte Angelina Stürmer und Manuela Fuchs, der TV Ottweiler Jana Fuhrmann. Die Damen haben tapfer gekämpft, sie belegten am Ende Platz 3.
Knapp am Sieg vorbeigeschrämt ist die weiblichen Jugend U18 der LG Saar 70, zum Sieg fehlten bei ihren 4376 Punkten sage und schreibe 8 Pünktchen! Trotzdem eine tolle Leistung, erbracht von den folgende Athletinnen: Lisa Fuhrmann, Katrin Groß und Vanessa Gillmann vom TV Ottweiler und Lara Keller vom TuS Wiebelskirchen.
Erfreuliches kann auch vom TVI-Nachwuchs berichtet werden. Beim Schülermeeting in Saarbrücken schaffte Hanna Gerard, W12, über die 75 Meter mit 12,54 Sekunden eine neue Bestzeit. Hanna steigerte sich beim Renate Klein-Sportfest in Merzig im Kugelstoß auf 4,76 Meter, lief in strömendem Regen die 800 Meter in guten 3:22,82 Minuten. Hannas Bruder Sören, M15, egalisierte in Saarbrücken mit 14,17 Sekunden seine Bestzeit über 100 Meter. In Merzig lief er bei Regen und Gegenwind erstmals die 200 Meter, schaffte 29,32 Sekunden. (Bericht: W. Weber)


White Terriers glänzen bei der „Weck, Worscht un Woi Bowl“ in Mainz

MAINZ Juli 2019
Die Flag Footballer mit dem klangvollen Namen WHITE TERRIERS SAAR haben sich bekanntlich dem TV Illingen angeschlossen. Sie sind unbestritten eine Bereicherung des mit über 1000 Mitgliedern größten und mit genau 125 Jahren ältesten Vereins der Gemeinde Illingen.
In den USA spielen 8 Millionen Flag Football. Der Sport ist dort deshalb so beliebt, weil Kinder und Jugendliche mitmachen können, Jungen und Mädchen, häufig in gemischten Mannschaften.
Auch In Deutschland ist Flag Football auf dem  Vormarsch. Über 300 Hobbyteams gibt es mittlerweile. Regelmäßig werden Turniere mit namhaften Teams veranstaltet, wie jetzt am heißen Samstag der „Weck, Worscht un Woi Bowl“ in Mainz. Dort mischten auch die White Terriers munter mit, trotz eines gewaltigen Handicaps: Wegen zahlreicher Urlaubsabsagen hatte man gerade mal sieben Spieler dabei. Von denen sind immer fünf auf dem Feld, es wird fliegend gewechselt. Wegen der dünnen Personaldecke mussten die White Terriers den langen Turniertag größtenteils Offense und Defense durchspielen. Fünf Matches waren zu absolvieren, an einem brütend heißen Samstag.
Aber die Terriers wuchsen über sich hinaus. Nach einem deutlichen 25:14-Sieg gegen die Wiesbaden Phantoms Allstars im ersten Gruppenspiel und einer passablen Leistung gegen eines der beiden Gastgeberteams aus Mainz (21:39) war man stolzer  Gruppenzweiter.
Im Viertelfinale konnten die Terriers lange mit den Darmstadt Fun Diamonds mithalten, mussten dann aber eine 18:32-Niederlage hinnehmen. Prima lief es im kleinen Halbfinale, wo die Mixed-Mannschaft der Walldorf Wanderers beim deutlichen 39:4 keine Chance hatte. Dieser Sieg bedeutete die Qualifikation für den Kampf um Platz 5. Den Gegner, die Stuttgart Scorpions, kannte man schon vom SaarBowl I. „Es wurde eine Defenseschlacht, in der jeder Drive, nein, jedes Play wichtig wurde“, schwärmt Coach Andre Becker. „Wir hielten die Scorpions bei nur einem Touchdown und konnten in unserem letzten Drive zur Führung von 12:7 scoren!“ Mit nur noch 3 Sekunden auf der Uhr riskierten die Stuttgarter mit einer Hail Mary nochmal alles. „Hail Mary“ lässt sich am besten übersetzen mit „Maria Hilf!“, und ein Hail Mary-Pass ist der verzweifelte Versuch, mit einem langen Wurf in die Endzone des Gegners ein Spiel kurz vor dem Ende noch zu gewinnen. Dazu aber muss der Receiver den Pass erwischen und zum finalen Touchdown verwandeln. Die Scorpions  scheiterten bei ihrer Hail Mary an Terrier Marco, der dreieinhalb Monate nach einem Kreuzbandriss erstmals wieder auf dem Feld stand. Dank Marcos Safety wurde das Ergebnis sogar noch auf 14:7 hochgeschraubt.
Fazit:  Die White Terriers gewinnen bei der „Weck, Worscht un Woi Bowl“ in Mainz sensationell mit nur 7 Spielern einen nie für möglich gehaltenen 5. Platz. (Bericht: W. Weber)


Ferienspaß im Burgpark

ILLINGEN Juli 2019
Zwei Vereine, ein Ziel: Der TV Illingen und der Schachclub Turm Illingen wollten den Illinger Kids, die nicht im Urlaub waren, einen kurzweiligen Spiele-Nachmittag bescheren. Die Aktion im Rahmen des „Illinger Ferienpasses“ wurde auch diesmal ein Erfolg, zumal Petrus mitspielte. „Was für ein herrliches Fleckchen Erde ist das doch hier, prima geeignet für einen Spiele-Nachmittag“, schwärmte Michael Christ, der Vorsitzende des TVI. Neben ihm waren noch zwei Club-Präsidenten ins Fest eingebunden: Dennis Feidt, der Vorsitzende des SC Turm, und Albert Busse, der Präsident des Pétanque-Clubs Messidor Saarbrücken. Albert hat vor vier Jahrzehnten am Illtal-Gymnasium bei Wolfgang Weber sein Abi gemacht, in Mathe und Sport. Außerdem war er ein höchst zuverlässiger und erfolgreicher Stammspieler des SC Turm. Beim Spielenachmittag kümmerte sich Albert um Boule.
Neben Michael, Dennis und Albert unterstützten Weber im Burgpark rund zwei Dutzend Helfer, unter ihnen fünf erfahrene Übungsleiter des Bewegungstrainings der Kleinen Wilden, das jeden Mittwoch in der Sporthalle des Illtal-Gymnasiums stattfindet.
Den Kids wurde einiges geboten. Reger Andrang herrschte beim Face-Painting. Lea und Nina zauberten Beeindruckendes, mal war ‘s hinreißend, mal wunschgemäß furchterregend. Highlight war diesmal der von Carsten Kleer bereitgestellte Kletterberg „Monkey“, der die Hüpfburg „Camelot“ ablöste. Aber es gab auch andere Herausforderungen: Bei Willi ging’s per Strickleiter auf den Baum, bei Kai und Marcel mit viel Gefühl über die Slackline. Ein Renner war das Glücksrad, wo es feine Süßigkeiten zu gewinnen gab. Svenja und Tammy fungierten als Glücksfee, während gleich nebenan Liam das Sacklochspiel managte. Er und seine Schwester Kaylie hatten die weiteste Anreise, denn sie kamen aus South Carolina. Geboren sind sie in Welschbach, aber ihr Daddy ist Amerikaner und arbeitet bei der US-Airforce. Kaylie war im Burgpark die rechte Hand ihres Welschbacher Opas Klaus Düppre. Er und Kaylie schafften am Grill das Kunststück, das von den Kids und ihren Eltern mitgebrachte Grillgut „just in time“ zu präsentieren.
Schach wurde auch gespielt, nicht nur auf dem großen Gartenschach, bei dessen Installation der SC Turm Pate stand, sondern auch auf schattigen Plätzchen mit normalen Turnierbrettern. Der Turm-Vorsitzende Dennis Feidt und sein Sohn Jonas, Turm-Spitzenspieler Thomas Biehler, Fritz Henschel und Alexander Keßler standen als Schachpartner zur Verfügung. Einige Kids wollten unbedingt die Spielregeln kennenlernen, worüber sich die Turm-Vertreter sehr freuten. Noch lieber, als den Kleinen mit viel Geduld die Schachregeln beizubringen, spielen die „Großen“ natürlich selbst. Erfreulich: Vor Ort waren so viele Anhänger des Königlichen Spiels, dass es sogar zu einem kleinen Blitzturnier reichte. (Bericht: W. Weber)


TVI-Erfolge nah und fern

OTTWEILER Juni 2019
In Ottweiler fanden die Meisterschaften des Leichtathletik-Doppelkreises Neunkirchen/St. Wendel statt. Die TVI-Werferinnen Caroline Schlör und Wiebke Schmitt langten ordentlich hin: Caro siegte mit dem Speer, der Kugel und dem Diskus, Wiebke wurde mit Kugel und Diskus jeweils Vizemeisterin, belegte zudem im Weitsprung Platz 3. Für den TVI ging René Berwanger erstmals auf Titeljagd. René ist LG-intern gewechselt, war früher beim TV Ottweiler. Er und Michael Christ waren 2015 gemeinsam bei der Deutschen Senioren-Hallenmeisterschaft in Erfurt, wo René mit starken 12,15 Metern Meister der M35 im Dreisprung  wurde. In dieser Disziplin wurde Senior René jetzt in Ottweiler Zweiter bei den Aktiven, Platz 1 belegte er im Hochsprung. Starke Sprinter und Sprinterinnen hat der TVI ebenfalls: Ines Mohr wurde Zweite über 200 Meter und Dritte über 100 Meter, Simon Naumann jeweils Zweiter über 100 und 200 Meter. In der U20 holte sich Jule Woll den Titel im Speerwurf, Annika Memmer freute sich über Platz 3 im Weitsprung der U18.
Der TVI-Nachwuchs erkämpfte in den Einzeldisziplinen noch zwei weitere Titel: Sören Gerard siegte in der M15 über 100 Meter, seine Schwester Hanna im Kugelstoß der W12. Ebenfalls in die Medaillenränge schafften es Sarah Herth als Dritte der W13 im 75m-Lauf und Lennart Edinger als Zweiter der M11 über 50 Meter. Prima drauf einmal mehr Kim Lambert: In der W10 wurde Kim Zweite mit dem Ball, Dritte im Weitsprung und Vierte über 50 Meter.
Gerade in den Staffeln zeigte sich auch diesmal die Stärke der LG Saar 70, in deren Trikot bekanntlich die Athleten und Athletinnen des TVI starten. Wiebke Schmitt und Ines Mohr vom TVI, dazu Angelina Stürmer und Manuela Fuchs vom TuS Wiebelskirchen wurden über 4×100 Meter Vizemeister. Ähnliche Konstellation bei der Sprintstaffel der Männer: David und Simon Naumann vom TVI, Fabian Fischer und Julian Kornbrust vom TuS Wiebelskirchen – fertig war das Quartett, das sich mit dem Titel KREISMEISTER 2019 schmücken darf.
Bedeutend höher als bei den Wettbewerben im Kreis hängen die Trauben bei überregionalen Veranstaltungen. Aber auch dort punkteten zwei Athletinnen des TVI. Bei den Südwestdeutschen Seniorenmeisterschaften in Landau glänzte ein eingespieltes TVI-Duo der W30: Caroline Schlör holte sich den Titel mit dem Speer, wurde sowohl mit der Kugel als auch mit dem Diskus Dritte. Eva König verpasste die Medaillenränge knapp, belegte im Kugelstoß und im Diskuswurf Platz 4. (Bericht W. Weber)


Unser Dorf spielt Basketball 2019

ILLINGEN Juni 2019
Es ist geschafft! Auch die 2019er-Auflage des Hobbybasketballturniers der TV Illingen Vikings ging sehr fair und verletzungsfrei über die Bühne. Das Teilnehmerfeld kann mittlerweile als Stammkundschaft bezeichnet werden: Allen voran sind hier die Thekenmeister der „Merchweiler Handballer“ zu nennen, der „Holzer Verein“ wächst und stellte gleich zwei Mannschaften, den „Baskets Saarbrücken“ und der Mannschaft „gegen gegen gegen“ war ihr langjährige Streetballerfahrung deutlich anzusehen, während die All- bzw. Alt-Stars der „San Miguel Spurs“ mit zahlreichen Ex-Bballern an den Start gingen, setzten sowohl der Vorjahressieger „Raumeisters Allstars“ als auch die Unisportgruppe „Marvins Avengers“ auf die fachkundige Hilfe der Vikings-Spieler Fabian Rau bzw. Marvin Spaniol. Man kann sich vorstellen, dass Basketballspiele im Hobbybereich, wenn Athleten aus ganz unterschiedlichen Bewegungsfeldern gegeneinander spielen, schwer zu leiten sind. Daher ein dickes Lob an die zahlreichen Schiedsrichter und an die Mannschaften, die fair agierten, auch wenn Pfiffe mal nicht nachvollzogen werden konnten. Am Ende konnte sich die Unisportgruppe der „Marvins Avengers“ in einem spielerisch starken Endspiel knapp gegen „gegen gegen gegen“ durchsetzen. Auf den Plätzen drei und vier landeten die „San Miguel Spurs“ und der „Holzer Verein 1“. Zum ersten Mal fand in diesem Jahr auch noch ein 3-Punkte-Contest statt, auch hier hatte Marvin seine Avengers am treffsichersten eingestellt. Auf die Plätze zwei und drei ballerten sich der „Holzer Verein“ und die „San Miguel Spurs“. Damit ein Turnier in dieser Größenordnung durchgeführt werden kann, sind die Vikings auf Sponsoren angewiesen. Daher geht ein Dankeschön an die LBS, an die Saarlandversicherung und an das Gaswerk Illingen, die jedes Jahr dafür sorgen, dass dieses seltene und beliebte Format in Illingen angeboten werden kann.


Ein Festabend mit grandiosem Programm

ILLINGEN 14. Juni 2019

„Ganz schön alt geworden und doch jung geblieben – das kann der TV Illingen mit Fug und Recht von sich behaupten!“ Michael Christ, dem Vorsitzende des TVI, war der Stolz bei diesen Worten zu Beginn seiner Begrüßung anzumerken. In der Illipse feierten die Mitglieder des TVI das 125-jährige Jubiläum ihres Vereins. Vizepräsident Jürgen Leiner überbrachte die Grußworte des Saarländischen Turnerbundes, Ortsvorsteher Wolfgang Scholl tat dies für die Gemeinde. Scholls Kompliment: „Ihr seid der älteste und mit euren über 1000 Mitgliedern auch der größte Verein Illingens!“
Der Vorstand des TVI hatte sich ein höchst attraktives Programm ausgedacht. Im Anschluss an den Sektempfang gleich ein absolutes Highlight: Nach rund zehnjähriger Pause wieder ein Auftritt der Wild Witches. Das TVI-Ensemble unter „Oberhexe“ Gabi Steuer genießt Legendenstatus, war mehrfach unter den zehn besten Deutschen Showtanz-Gruppen, avancierte beim Deutschen Turnfest 2009 in Frankfurt zur DTB-Showgruppe Nummer 1. „Das Jubiläum war für uns die Motivation, es nochmals zu versuchen“, so Nina Mayer. „Die meisten von uns werden jetzt von Beruf und Familie beansprucht, haben Kinder. Aber ich stieß auf offene Ohren, 9 unserer Mädels und 3 unserer Jungs erklärten sich spontan zum Mitmachen bereit. Sechsmal haben wir geprobt, dann hatten wir die Gewissheit: Wir können’s noch!“
Und wie! Von der langen Pause war nichts zu spüren, man sah den „auferstandenen“ Wild Witches die Tanzfreude an. Auch die anspruchsvollsten Passagen klappten, sogar die schwierigen Hebefiguren. Das Publikum war begeistert, ließ die Wild Witches nicht ohne Zugabe von der Bühne.
Das Kontrastprogramm zu den Wild Witches folgte auf dem Fuße, zumindest was die Verteilung der Geschlechter anbelangt. 9:3 hieß es bei den Witches, dreifache Übermacht der Weiblein. Ganz anders bei den Magic Artists: sieben Männer, aber nur eine Frau. Die heißt Katja, schwingt seit fast einem Vierteljahrhundert bei den Magic Artists das Zepter. „Wir haben jahrelang fünfmal die Woche trainiert. Unser ursprüngliches Motto lautete: Jeder zeigt, was er kann!“ Daraus entwickelten die ehemaligen Turner ihre Showelemente, wie etwa die Menschenpyramiden, von denen die höchsten über 5 Meter gehen. Die Kombination von Tanz, Gesang, Akrobatik, Jonglieren, Rope Skipping, Feuer, Lichtspiele und Zauberei ist einzigartig in Europa. Das Publikum in der Illipse war begeistert, zeitweise geradezu hypnotisiert.
Wer wollte, konnte nach der grandiosen Show der Magic Artists selbst aktiv werden. Im Anschluss an den offiziellen Teil legte DJ Ameise auf, es wurde eifrig getanzt – bis in den Samstag hinein, wo der Mann Geburtstag hatte, mit dem unser Bericht begann: Michael Christ, der Vorsitzende des TVI, wurde am Samstag, dem 15.6.2019, 41 Jahre alt. (Bericht: W. Weber)